Bauen im Bestand

für nicht denkmalgeschützte Gebäude

Für das „Bauen im Bestand“ werden viele Begriffe verwendet. Wir haben diese für Sie kurz erläutert:

Instandhaltung
Sicherstellung und Erhalt eines funktionsfähigen Zustandes – vorwiegend durch Inspektion und Wartung oder geringfügige Ergänzungen zur Erhaltung der Gebrauchstauglichkeit.


Instandsetzung | Reparatur

Wiederherstellung eines gebrauchsfähigen Zustandes. Sie setzt die grundlegende Reparaturfähigkeit einer schadhaften Bausubstanz voraus. „Reparare“ (lat.) bedeutet „wiederherstellen“. Eine Instandsetzung an sich ist noch keine Verbesserung.


Modernisierung
Verbesserung des Objektes und eine Anpassung auf heutige Verhältnisse, beispielsweise im Bezug auf Wohnverhältnisse, auf die Barrierefreiheit, auf die Anforderungen des Brandschutzes oder auf energetische Aspekte. Eine Modernisierung ist immer eine Verbesserung des Bestandes.


Sanierung

Eine Sanierung stellt einen erheblichen Eingriff in die Bausubstanz dar und steht oftmals in Verbindung mit einer Modernisierung. Sie beinhaltet auch die Reparatur oder den Austausch von defekten oder nicht mehr nutzbaren Bauteilen und kann darüber hinaus auch einen Umbau oder untergeordneten Anbau beinhalten. Eine Sanierung kann auf Teilbereiche beschränkt sein.


Generalsanierung

Eine Generalsanierung umfasst alle Bauteile eines Bauwerkes und stellt meist auch eine grundlegende Modernisierung und somit eine Verbesserung des Bestandes dar. Ein vergleichbares, aktuelles Neubauniveau ist hierbei meist die  Zielvorgabe.